Mittwoch, den 25. November 2009 um 00:00 Uhr

"Gerald"

                                                      Der zweite (ähnliche) Fall, den wir vorstellen wollen, ist Gerald. 

Gerald ist 20 Monate alt. Seine Mutter ist HIV positiv und im AIDS-Programm vom Kijabe-Hospital. Sie kommt regelmäßig zum check-up. Gerald selbst wurde erst kürzlich wieder getestet – er ist negativ!

Eine Woche bevor er ins Hospital eingewiesen wurde, entwickelte er hohes Fieber.....

Seine Mutter ging mit ihm in eine kleine Apotheke (bei Weitem nicht mit den uns bekannten Apotheken zu vergleichen). Hier bekam sie Hustensaft und ein paar andere, unbekannte Medikamente für Gerald. Zunächst verschwand das Fieber und der Kleine fühlte sich wohler, spielte auch wieder. Doch dann verschlechterte sich sein Zustand rapide. Gerald bekam erneut hohes Fieber, Atemnot und einen Fieberkrampf. Jetzt brachte ihn seine Mutter ins Kijabe-Hospital, wo eine Lungenentzündung diagnostiziert und mit Antibiotika behandelt wurde.

Wohl wissend, dass sie die Krankenhausrechnung nicht zahlen kann, drängte Geralds Mutter auf eine zügige Entlassung, sobald die Medikamente auf lösliche Tabletten/Saft umgestellt werden konnten.
Geralds Mutter ist mit ihren drei Kindern auf „Spenden" angewiesen. Der Vater hat die Familie vor ca. einem Jahr verlassen, um angeblich in Mombasa Gemüse zu verkaufen. Seitdem hat die Mutter nichts mehr von ihm gehört. Er geht nicht ans Telefon und auch seine Brüder können und wollen ihr nicht helfen – sie wollen eher nichts mehr mit ihr zu tun haben. Ihre eigene Familie lebt in einem Slum im Wald. Während sie mit Gerald im Krankenhaus war, kümmerten sich Nachbarn um ihre beiden anderen Kinder.

 

Die Krankenhausrechnung für Gerald beträgt 83,- Euro.

 

Wenn Sie helfen wollen, wenden Sie sich bitte an Simone Anders ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), Spendenbeauftragte von „HELP a child" e.V.!

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

 

Asante sana!
Dr. Kathrin Huntemann