Samstag, den 20. Dezember 2008 um 15:32 Uhr

"Orma-Junge"

orma Für einen kleinen zweijährigen Jungen brauchen wir Ihre längerfristige Hilfe! Der Kleine lebt mit seiner Familie in der wohl abgelegensten Gegend Kenias. Ein Ärzte-Team von Kijabe-Hospital besuchte vor ca. fünf Wochen die Ormas, um medizinische Hilfe zu leisten.

 

Die Ormas leben im Distrikt Tana River in der Coast Province, hauptsächlich entlang des Tana River. Es liegt ca. 300 km östlich von Nairobi. Sie sind Halbnomaden und leben von ihren Rinderherden. Es scheint eine der ärmsten Gegenden der Welt zu sein. Selbst die kenianischen Kollegen waren schockiert angesichts dieser Armut. Seit einem Jahr hatte es nicht mehr geregnet! Nur ca. 20% der Kinder gehen zur Schule. Die nächste größere Klinik, die ein Röntgenbild oder einen HIV-Test machen kann, liegt ca. 150 km entfernt.


Aus dieser Gegend stammt ein kleiner zweijähriger Junge, der einen Wilms-Tumor, ein seltener, aber bösartiger Nierentumor, hat. Seine Eltern möchten gerne, dass der Kleine ins Kijabe-Hospital gebracht wird, damit ihm geholfen werden kann. Sie werden alles versuchen, um ihrem Sohn das Leben zu retten.

Nach einer Familienratsitzung hat sich der Onkel des Jungen mit ihm auf den Weg nach Kijabe gemacht. Er kennt den Weg nach Nairobi und hofft von dort sich nach Kijabe durchfragen zu können. Die Familie hat einige Tiere verkauft, um den Anfang der Therapie und den Weg ins Krankenhaus zu finanzieren.


Sobald der kleine Junge mit seinem Onkel im Krankenhaus eingetroffen ist, wird er eingehend untersucht und so schnell als möglich operiert werden. Sofort im Anschluss muß eine Chemotherapie beginnen. Wenn alles gut geht, liegen die Chancen auf Heilung bei ca. 70%! Die Medikamente für die nötige Chemotherapie müssen noch aus Europa geordert werden, denn sie sind in Kenia nicht erhältlich. Möglicherweise wird jemand aus Deutschland, der Dr. Meissner Ende Dezember besuchen wird, die Medikamente mitbringen, um wieder Kosten zu sparen.


Das größte Problem wird sein, den Onkel und den kleinen Jungen unterzubringen, wenn sie nicht im Krankenhaus sein müssen. Denn es ist unmöglich, während der Therapie wieder zurück nach Hause zu fahren. Die Therapie wird ca. 6 Monate dauern.


Es gibt in der Nähe des Krankenhauses in Kijabe einige „öffentliche Unterkünfte", die ca. 6,- Euro pro Tag kosten. Vielleicht könnte die Patenschaft damit beginnen, dem kleinen Jungen und seinem Onkel diese Unterkunft zu ermöglichen?


Des Weiteren benötigen wir Hilfe bei der Finanzierung der Chemotherapie. Angebracht wäre hier eine längerfristige Patenschaft für 50,- Euro im Monat.


Bitte helfen Sie uns, diesem kleinen Jungen das Leben zu retten! Vielen Dank!