„98% aller Todesfälle im Neugeborenenalter ereignen sich in Entwicklungsländern. Die meisten erscheinen in keinen Statistiken. Es ist nicht schwierig und kostet nicht viel, ein Menschenleben zu retten. Viele Todesfälle sind durch sehr einfache Maßnahmen (Hygiene, Vermeidung von Unterkühlung, rechtzeitige Erkennung von Gefahrenzeichen) vermeidbar. Dieses Projekt will durch Wissensvermittlung langfristig die Situation der Mütter und Neugeborenen verändern." (Dr. med. Peter Erwin Meissner, Kinderarzt und Neonatologe Universität Ulm und A.I.C. Kijabe Hospital, Kenia)
Das Projekt Obwohl in vielen Ländern der Dritten Welt die Kindersterblichkeit (<5 Jahre) rückläufig ist, sterben jährlich immer noch 7,6 Millionen Bebies und noch jedes 5.-6. Kind erlebt nicht seinen 5. Geburtstag. Ziel des Projektes ist, die Versorgung von schwangeren Müttern und Früh-/Neugeborenen in der ländlichen Umgebung des AIC Kijabe Medical Center zu verbessern, um letztendlich die Sterblichkeit nachhaltig zu reduzieren. Das Projekt unterstützt durch Wissensvermittlung und praktischer Hilfe bei der Neugeborenenversorgung direkt die betroffenen Menschen und ist an das ACI Kijabe Medical Center als Lehrkrankenhaus der Universität von Eldoret angegliedert. Durch den Schwerpunkt auf die Schulung von ehrenamtlichen, einheimischen Mitarbeitern und Frauengruppen, ist eine Nachhaltigkeit dieses Projektes und eine Ausweitung dieses Modells auf andere Regionen Kenias gewährleistet.
Bisherige Aktivitäten 2008 wurde das Projekt gestartet und ein kleines Mitarbeiterteam (2 Krankenpfleger, 1 Projektkoordinatorin und eine Ärztin) ins Leben gerufen. In enger Kooperation mit den lokalen Kirchen rekrutierte das Team ehrenamtliche Dorfgesundheitsmitarbeiter und startete seit Dezember mit regelmäßigen Seminaren für Frauengruppen und Geburtshelfer. In den ersten 6 Monaten unterrichtete das kleine Team über 1.500 Frauen in 59 Frauengruppen. In den Gesundheitsseminaren lernen die Teilnehmer durch kurze Vorträge und Diskussionen über Fallbeispiele sowie Theaterstücke mehr zum Thema „sichere Schwangerschaft/Entbindung und Gefahrenzeichen bei Neugeborenen". Um die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam zu machen, werden in den Projektregionen immer wieder Gesundheitstage mit kostenloser, medizinischer Versorgung von Schwangeren und kleinen Kindern angeboten.
Hilfe, die ankommt!
Die Verantwortung für dieses Projekt trägt der deutsche Kinderarzt Dr. med. Peter Meissner, der die letzten Jahre mit seiner Familie vor Ort in Kijabe lebte, arbeitete und dieses Projekt initiierte. Dr. Meissner ist „HELP" durch die Vermittlung von Kinderpatenschaften schon gut bekannt. Auch an seiner neuen Wirkstätte, dem Universitätsklinikum Ulm, wo er ab Herbst als Oberarzt tätig sein wird, bleibt er in engem Kontakt mit dem AIC Kijabe Medical Center, um das Projekt mit dem wachsenden kenianischen Team maßgeblich weiter zu gestalten. Dadurch ist gewährleistet, dass die von „HELP a child e.V. - Kinder finden Eltern" gespendeten Gelder direkt den Betroffenen zu Gute kommen.
Herzlichen Dank! Asante sana!
Dr. Kathrin Huntemann
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| Wir suchen Eltern |
| HELP a child e.V. - Kinder finden Eltern - hat es sich zur Aufgabe gemacht, für verwaiste, verlassene oder abgegebene Kinder, die in ihrem Herkunftsland keine Chance und Perspektive haben, liebevolle Adoptiveltern zu finden.
Neben Kindern im Alter von 1-4 Jahren suchen wir dringend Familien/Paare, die sich die Aufnahme eines älteren Kindes (5-10 Jahre) vorstellen können. Sofern Sie sich diese besondere Herausforderung zutrauen und bereits Erfahrung mit Kindern im privaten und/oder beruflichen Bereich haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung buero@helpachild.de oder 02630-956866-0. |
| neue Anschrift |
Ab 05. Dezember erreichen Sie uns in unseren neuen Büroräumen: neue Anschrift und neue Telefonnummer: HELP a child e.V. Kinder finden Eltern Azaleenstraße 2 56220 Kaltenengers Tel.: 0 26 30 - 95 68 66-0 Fax.: 0 26 30 - 95 68 66 - 20 |
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