Friday, 08 January 2010 00:00

"Baby Lucy"

    babylucy  

Am Ende des Jahres 2009 erreichte uns noch ein Hilferuf aus dem Kijabe-Hospital.
Baby Lucy wurde Anfang November im Naivasha district hospital – einige Kilometer von Kijabe entfernt – geboren. Die Kleine entwickelte sofort nach der Geburt Komplikationen in Form einer Neugeborenen-Infektion, die lebensbedrohlich ist. Hinzu kamen längere Atempausen, so dass das Baby am nächsten Tag ins Kijabe-Hospital auf die Intensiv-Neugeborenen-Station verlegt werden musste......


Trotz der Gabe von Antibiotika verbesserte sich der kritische Zustand des Mädchens nicht. Ganz im Gegenteil dramatisierte sich die Situation durch einen zusätzlichen Krampfanfall. Schlussendlich musste Baby Lucy reanimiert und beatmet werden.

Glücklicherweise scheint Baby Lucy einen Schutzengel zu haben, denn schon nach ein paar Tagen konnte sie von der Intensivstation auf die normale Kinderstation des Krankenhauses verlegt werden. Sie hat gekämpft und gewonnen. Inzwischen geht es Lucy besser und ihre Mutter durfte sie mit nach Hause nehmen!

Die Probleme sind allerdings nicht aus der Welt. Die Mutter von Lucy ist erst 16 Jahre alt. Ihr Mann hat sie verlassen. Sie leben nun bei der Großmutter in der Nähe von Naivasha. Da die Familie, so auch die Großmutter, Flüchtlinge sind, deren Haus und ihr gesamtes Hab und Gut während der letzten Unruhen in Kenia niedergebrannt wurden, hat die Familie keine Möglichkeit, auch nur annähernd die Krankenhausrechnung zu begleichen. Die Mutter von Baby Lucy arbeitete bis zur Geburt als Haushaltshilfe in Naivasha. Aber als allein erziehende Mutter mit einem Neugeborenen kann sie dieser Tätigkeit zurzeit nicht nachgehen.

Die Krankenhausrechnung beläuft sich auf 700 Euro. Das ist eine Summe, die für das junge Mädchen und ihre Großmutter nicht möglich ist, zu zahlen. Damit die Familie nach Hause gehen konnte und die Rechnung mit jedem Tag nicht noch größer wird, wurden  bereits 200 Euro über Spendengelder aus dem „Needy Children Fund“ des Kijabe-Hospitals beglichen.  Die Großmutter hatte Tränen in den Augen, weil sie es gar nicht fassen konnte, dass ihnen jemand in der für sie aussichtslosen Lage hilft. Sie wollen versuchen, bei Nachbarn und Freunden noch ein bisschen Geld aufzutreiben, aber 500,- Euro sind einfach zu viel!

Bitte helfen Sie uns, die noch ausstehenden 500 Euro für die Familie aufzubringen, damit die junge Familie wenigstens eine Sorge weniger hat – diese Sorgen sind existenziell bedrohlich! Bitte helfen Sie, der kleinen Familie, insbesondere Baby Lucy den Start ins Leben zu erleichtern!

Melden Sie sich bei Simone Anders, Spendenbeauftragten von „HELP a child“ e.V. ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it )!

 

Vielen Dank und Asante sana!
Dr. Kathrin Huntemann