Samstag, den 20. Dezember 2008 um 12:46 Uhr

"Paul"

paul2 Ein trauriges Schicksal einer kenianischen Familie, in der der kleine Paul im Mittelpunkt steht, beschreibt die folgende Geschichte.

Wir brauchen dringend Ihre langfristige Hilfe für den fünfjährigen Paul, dessen Familie wegen der politischen Unruhen Anfang des Jahres nach Njeri ins Hochland fliehen und ihre eigentliche Heimat im Maasai-Land mit leeren Händen verlassen musste.

 

Der Vater starb kurz nach der Flucht, so dass die Witwe nun 3 Kinder alleine durchbringen muß.

Vor wenigen Monaten wurde Paul immer dünner, sein Bauch jedoch immer dicker. Paul hatte starke Schmerzen. Im nächstgelegenen Krankenhaus wurde Paul untersucht und ein Darmverschluss festgestellt. Paul verbrachte mit seiner Mutter eine lange kalte Nacht ohne Hilfe und Behandlung auf der Straße vor dem Krankenhaus, weil die Familie nicht das Geld hatte, um ihren Sohn aufnehmen und weiter untersuchen zu lassen. Sie wurden an ein anderes Krankenhaus verwiesen, von wo sie wieder fortgeschickt wurden.

 

Sein Onkel brachte ihn mit stärksten Schmerzen dann endlich (Mitte Oktober) nach Kijabe ins Krankenhaus. Hier wurde ein Wilm´s Tumor, ein bösartiger, relativ seltener Tumor der Niere (häufigste Form des Nierenkrebses im Kindesalter) diagnostiziert. Die Kinderchirurgen entfernten den riesigen Tumor. Im Anschluss wurde eine Chemotherapie begonnen, die voraussichtlich sechs Monate dauern wird. Zusätzlich musste Paul noch zur Bestrahlung des Tumorgebietes immer wieder nach Nairobi fahren. Die Bestrahlung ist abgeschlossen. Die Chemotherapie wird im Kijabe-Hospital fortgesetzt. Paul geht es unter der Therapie den Umständen entsprechend recht gut.

 

Paul hat bei dieser Therapie eine 60 - 70%ige Chance geheilt zu werden. Alle beten und hoffen, dass dies gelingt.

 

Die Rechnung für die Therapie (in Kenia beträgt sie nur einen Bruchteil von der in so genannten Industrieländern) ist so enorm, dass die Familie niemals in der Lage sein wird, diese zu bezahlen. Erst im Januar wird die nationale Versicherungskarte Kenias mit der weiteren Therapie des Jungen weiterhelfen. Bis dahin muß die Familie, die eh schon jeden Schilling umdrehen muß, um zu überleben, jedoch das Geld irgendwie zusammenkratzen.

 

Der Onkel, der Paul unterstützt, beschreibt ihn als „brillanten", sehr liebenswerten und intelligenten Jungen, der es liebte, in die Schule gehen zu dürfen. Paul war in der ersten Klasse, als die Krankheit seinen Traum zerriss, so der Onkel.

 

Bitte helfen Sie uns, dem Kleinen wieder eine Zukunft zu geben. Er hat, wie jedes andere Kind, ein Recht darauf. Paul möchte wieder zur Schule gehen, sobald es gesundheitlich möglich ist. Wenn die Familie jedoch im Kampf um Pauls Leben so enorme Schulden aufbaut, wird das nicht mehr möglich sein. Paul braucht eine langfristige Patenschaft.

 

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Wir freuen uns auf Sie!

 

Das Team von HELP a child e.V.