Kaltenengers, 01.Februar 2010

 

Am 12. Januar 2010 wurde die Karibikinsel Haiti von einem Erdbeben mit katastrophalen Ausmaßen

erschüttert. Seitdem stand unser Büro Kopf. Alle, Mitarbeiter, Vorstand und ehrenamtliche Helfer

haben in jeder Hinsicht überdurchschnittliches geleistet!


In ständigem Kontakt mit dem Auswärtigen Amt und Tage nach dem Erdbeben auch mit einigen

Kinderheimen in Port-au-Prince, sind alle Beteiligten an ihre Grenzen gelangt.
Am 22. Januar konnten wir dann, Dank der hiesigen zuständigen und der verantwortlichen

Behörde vor Ort in Haiti, mit zunächst 15 von insgesamt 30 freiwilligen Begleitern

in die Dom. Republik aufbrechen.

Am 23. Januar fuhren wir mit 8 Begleitern, in 2 von der Dt. Botschaft zur Verfügung gestellten

Fahrzeugen auf dem Landweg nach Haiti, um die Ausreise von 62 bereits vor dem Erdbeben

zur Adoption frei gegebenen Kindern vorzubereiten. Am 24. Januar folgten weitere 15 Begleiter.

 

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Am 25. Januar folgten uns, mit dem bis zum Rand mit Hilfsgütern beladenen Bus,

3 weitere Begleiter nach Haiti.

Mit Hilfe von 12 bereits erwachsenen Patenkindern der Haiti-Kinderhilfe traten wir,

wiederum in Begleitung von  Mitarbeitern der Deutschen Botschaft Santo Domingos und Haiti,

in den frühen Morgenstunden des 26. Januars unsere Reise nach Santo Domingo an.

An der Grenze zur Dom. Rep. verließen die Patenkinder den Bus und

der Rest unserer Begleiter stieg zu. Am Nachmittag kamen wir in unserem Hotel in Santo Domingo

an wo wir noch eine Nacht verbrachten, bevor wir am Mittwoch den 27. Januar unseren Rückflug

antreten konnten.
Mit 61 Kindern konnten wir nach Frankfurt fliegen, ein Kind musste leider in Santo Domingo in ein

Krankenhaus gebracht werden, da es gesundheitlich nicht in der Lage war diesen langen Flug anzutreten.

Frau Roswitha Weiss, eine unserer Begleiterinnen, hat sich sofort bereit erklärt bei dem Kind in

Santo Domingo zu bleiben.

Hierfür sind wir und die Eltern des Kindes ihr von ganzem Herzen dankbar!!!!

 


 

 

 

 

 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei

 

Anders,Simone; Bieg,Ute; Brüning,Beatrix; Denk,Alexander; Destine,Cassagnol;

Dott,Gerhard;Dr. Faber,Heiko; Garnier,Madeline; Groß,Angelika; Gutsche,Ralf;  

Hagenguth-Görs,Antje; Henrich,Elke; Dr. Huntemann,Kathrin; Krause,Stephan;

Nordmann,Bettina; Rasmussen,Sabine; Rudolf,Gerd; Schmitt,Ute Maria;  

Silbernagel,Susanne; Strüder-Hain,Sabine; Tomann,Rosemarie; Tumpach,Herbert;

Van der Ploeg,Alexandra; Weber,Marianne; Weiss,Roswitha; Weiss,Thomas;

Wener,Susan;Werel,Edith

 

für die Begleitung und die liebevolle Betreuung der Kinder bedanken!

Alle Begleiter haben dies ehrenamtlich getan!


Danke den zu Hause gebliebenen Familien der Begleiter, die ohne zu zögern diesem Unterfangen

zugestimmt und es unterstützt haben.

 

D A N K E auch:

 

- den haitianischen Patenkindern, die uns auf dem Weg zur Grenze bei der Betreuung der

Kinder unterstützt haben André Paul ; Guerline Jules; James Souverain; Joseph Herold;

Laumenaire Viltus; Stephanie Lebrun; Guivens Sylvestre; Pierre Miracle; Pierre Jonas;

Laveus Wiltan; Claudy Louis Jean; Bettina Arty


- unseren sozialpädagogischen Fachkräften und Verwaltungsfachkräften, für die uneingeschränkte Bereitschaft

zahlreicher Überstunden, selbst am Wochenende und auch dafür, dass diese bei der Begleitung der Kinder

dabei waren!

 

-unsere Verwaltungsfachkraft Frau Dott, für zahlreiche Überstunden und pausenlosem Telefon- und Informationsdienst, unserem Rechtsbeistand Herrn Behrentin, für die Beantwortung aller Presseanfragen

 

-allen Adoptiveltern, die uns im Büro, sei es durch Hilfe beim Telefondienst, durch abarbeiten von E-Mailanfragen oder aber mit „Proviant“ in den letzten 14 Tagen versorgt haben.

 

-allen Arbeitgebern, die unsere Begleiter für die Zeit der Reise freigestellt haben.

 

- der Fluggesellschaft CONDOR, die es uns ermöglicht hat, die Kinder mit einem Sonderflug nach Deutschland zu bringen.

 

- der Fraport AG, die kurzfristig ein medizinisches Team fuer den Sonderflug der Condor, wie auch für die Betreuung der Rückkehrer am Flughafen Frankfurt kostenlos zur Verfuegung gestellt haben; sowie alle notwendigen Medikamente für die Kinder während des Fluges.Weiterhin wurden die Kosten fuer die Landegebuehren der Airline durch die Fraport AG erlassen.Auch für die notwendige Sonderpositionierung des Flugzeuges der Condor haben eine Vielzahl von Abteilungen im Hintergrund agiert, um eine reibungslose Zusammenführung mit den Eltern fern der Presse sicherzustellen. Danke auch dem medizinischen Personal, das rund 137 Std für diesen Sonderflug unmittelbar im Flieger, wie auch in der Koordination und Abstimmung in Frankfurt, aufgewendet hat. Darüber hinaus danken wir den vielen Mitarbeitern, am Frankfurter Flughafen, die verantwortlich sind für die Koordinierung, die Arbeit in der Sicherheitsleitstelle, bei den Streifen- und Objektschutzdiensten und den Bodenverkehrsdiensten, für Ihren Einsatz.

 

 

- dem Reisebüro Höhenflug in Osnabrück für die Organisation des reibungslosen Ablaufs bei der Hotelbuchung und dem Transport von Punta Cana nach Santo Domingo.

 

- dem Krisenstab des Auswärtigen Amtes in Berlin, wo uns kompetente Mitarbeiter mit Rat und Tat zu jeder Zeit, selbst am Wochenende, zur Seite standen.

 

- bei den Deutschen Botschaften in Santo Domingo und Haiti, welche uns aktiv bei unseren Reisevorbereitungen unterstützt haben und die Transporte der Begleiter und des Busses begleitet haben und vor Ort in Haiti unsere Kinderheime mit Nahrungsmitteln und frischem Wasser erstversorgt und eine Untersuchung der Kinder durch einen Arzt veranlasst haben.

 

- den hier wartenden Eltern der Kinder, für das in unser Team gesetzte Vertrauen und das geduldige Abwarten der Entscheidung der Behörden über die Ausreise der Kinder! Dies war auch für Sie alle eine harte Zeit.

 

- unseren Heimleitern in Haiti, dass sie trotz eigener schmerzlicher Verluste in ihren Familien, die Kinder nicht im Stich gelassen haben und alles erdenklich Mögliche getan haben, dass die Kinder diese schwere Zeit überstehen.

 

und D A N K E allen Spendern, die mit Ihrer Spende eine Soforthilfe in Haiti möglich gemacht haben.

 

Wir konnten den Kinderheimen und den Mitarbeitern, die teilweise selbst Familienangehörige und das wenige Hab und Gut verloren haben, mit insgesamt 20.000 € sofort helfen. Weitere Hilfen sind bereits in Arbeit, unsere Spendenbeauftragte arbeitet mit Hochdruck an einem Konzept für langfristige Hilfe, hierüber werden wir zu gegebener Zeit berichten. Die Kinderheime werden weiterhin mit Lebensmitteln versorgt, dafür sorgen wir!

 

Bea Garnier-Merz                     Christina Schultheiß-Hartmann                  Simone Anders

 

 

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